Geschichte der Grablaternen bzw. Grablampen

Wir wandten uns mit dieser Frage an die Pastoraltheologie an der Universität Regensburg.
Diese fanden  im "Pastoralliturgischen Handlexikon A. Adam / R. Berger Herder-Verlag Freiburg 1980" folgenden Hinweis.

"Intensiv zeigt sich das Lebensmotiv am Grab in den Lichtern, die seit eh und je und noch heute daran entzündet werden" (S. 183)

In der Begräbnisliturgie wird das schon im antiken Toten-Brauchtum verwandte Licht zum Symbol der  Auferstehung (S. 311)

Die Anfänge dieses Brauchtums – eine Grablampe mit brennendem Licht auf Gräbern aufzustellen, liegen bereits in der Antike. Hiermit verband man die Hoffnung mit einem Leben nach dem Tod. "Es ist uralter Brauch, an heiligen Stätten Licht brennen zu lassen, zum Zeichen der Verehrung aber auch des Segens, der von dem Orte ausgeht." Grablichter sollten dem Toten beim Übergang in eine andere Welt helfen.


Schon bei den Pharaonen in Ägypten wurden Grablampen eingesetzt. Auch im römischen Reich setzte man Grablichter ein. Als Material verwandte man meist Bronze oder Stein.  Oftmals würden auf diesen Lampen Tiere Götter oder Fabelwesen dargestellt. Geschlossene Grablampen – wie man sie heute kennt – gab es damals noch nicht.

Weiter fanden  wir folgende Bilder von Römischen Grablampen. 
Johann Jakob Bachofens Gesammelte Werke Siebenter Band  - Die Unsterblichkeitslehre der Orphischen Theologie Römische Grablampen - Benno Schwabe & Co-Verlag Basel Stuttgart

 
 
 
 
 

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